MMA / E-Hand – Reinigen der Schweißstöße

Eine gründliche Reinigung der Schweißstöße ist eine grundlegende Voraussetzung für hochwertige und langlebige Schweißnähte. Verunreinigungen wie Schmutz, Fett, Öl, Zunder oder Oxidschichten können die Schweißnahtqualität erheblich beeinträchtigen, da sie zu Bindefehlern, Porenbildung oder schwachen Schweißverbindungen führen können. Abhängig von der Art und Intensität der Verschmutzung gibt es verschiedene Reinigungsmethoden, die für eine optimale Nahtvorbereitung sorgen.

Manuelle Reinigung bei leichteren Verunreinigungen

Für geringfügige Verschmutzungen reicht in der Regel eine manuelle Reinigung aus. Dabei werden die Schweißstöße mit einer Handdrahtbürste bearbeitet. Um Verunreinigungen durch Fremdmetalle zu vermeiden, sollte die Bürste unbedingt aus Edelstahl bestehen.

Drahtstärke beachten:

    • Zu dünne Drähte können den Schmutz lediglich verschmieren, ohne ihn effektiv zu entfernen.
    • Zu dicke Drähte können das Werkstück beschädigen und unerwünschte Kratzer verursachen.

Ein gleichmäßiger Druck und eine sorgfältige Bearbeitung der Schweißstelle verhindern zudem eine unzureichende Reinigung.

Wie reinige ich die Schweißstöße richtig?

Eine gründliche Reinigung der Schweißstöße ist essenziell, um ein qualitativ hochwertiges Schweißergebnis zu erzielen. Die Wahl der Reinigungsmethode hängt dabei von der Art und dem Grad der Verunreinigungen ab.

Manuelle Reinigung bei leichteren Verunreinigungen

Für geringfügige Verschmutzungen reicht in der Regel eine manuelle Reinigung aus. Dabei werden die Schweißstöße mit einer Handdrahtbürste bearbeitet. Um Verunreinigungen durch Fremdmetalle zu vermeiden, sollte die Bürste unbedingt aus Edelstahl bestehen.

Ein gleichmäßiger Druck und eine sorgfältige Bearbeitung der Schweißstelle verhindern zudem eine unzureichende Reinigung.

Professionelle Reinigung bei starken Verschmutzungen

Bei hartnäckigen oder gröberen Verschmutzungen empfiehlt sich der Einsatz von Spezialgeräten wie einem Sandstrahler. Dies ist besonders bei der Schweißnahtvorbereitung hilfreich, wenn Verunreinigungen wie Oxidschichten, Lackreste oder Fett entfernt werden müssen.

Wahl des Strahlguts:
Das Strahlgut muss auf das Material des Werkstücks abgestimmt sein, um Schäden zu vermeiden. Gängige Strahlmittel sind Glasperlen, Korund oder Stahlkies, abhängig von der Empfindlichkeit der Oberfläche.

Vorteile des Sandstrahlens:

    • Effektive Entfernung von groben Verunreinigungen.
    • Gleichmäßige Oberflächenvorbereitung für eine bessere Schweißnahtqualität.

Wichtige Hinweise zur Reinigung

  • Sauberkeit sicherstellen:
    Nach der Reinigung dürfen keine Rückstände wie Fett, Öl oder Oxidpartikel auf der Schweißstelle verbleiben, da diese die Schweißnahtqualität negativ beeinflussen können.
  • Passendes Entfettungsmittel verwenden:
    Bei besonders empfindlichen Materialien oder bei starken Fettrückständen kann ein geeignetes Entfettungsmittel eingesetzt werden, um die Schweißstöße metallisch blank zu machen.
  • Werkzeuge kontrollieren:
    Bürsten oder andere Reinigungswerkzeuge sollten ausschließlich für ein bestimmtes Material verwendet werden, um Kreuzkontaminationen zu verhindern.

Zusammenfassung

  • Für leichte Verschmutzungen eignet sich eine Handdrahtbürste aus Edelstahl mit der richtigen Drahtstärke.
  • Bei gröberen Verunreinigungen ist der Einsatz eines Sandstrahlers zu empfehlen, wobei das Strahlgut an das Material angepasst werden muss.
  • Nach der Reinigung sollte die Oberfläche frei von Fremdstoffen und Rückständen sein, um ein optimales Schweißergebnis zu gewährleisten.

Mit einer sorgfältigen Vorbereitung der Schweißstöße kann die Qualität und Langlebigkeit der Schweißnaht deutlich verbessert werden.